Über mich
Ich bin Ingenieur, Philosoph, Autor und Hochschullehrer. Ich unterstütze den Prozess der Digitalisierung des sächsischen Hochschulen (neue Lehr- und Studienkonzepte).
Mein neues Essay heißt "Freiheitswissen. Ein Manifest für dem Homo Culturalis".
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Meine Kindheit verbrachte ich in einem Dorf in Oberhessen. In der dortigen Grundschule gab es vier Klassen, ein Lehrer - alles in einem Raum. Hier blieb mir eine sagenhaftes orientalisches Scherenschnitt-Märchen in Erinnerung. Abitur dann auch in Oberhessen (Grünberg). Studium Maschinenbau in Darmstadt. Nebenher Programmierung in einem IT-Unternehmen und Zweithörer-Studium Philosophie in Darmstadt, Gießen und Heidelberg. Promotion an der Uni Erlangen-Nürnberg.
Danach einige Jahre Berufstätigkeit in Frankreich, dort auch Studienaufenthalt an der Sorbonne (Anthropologie der Technik). Während ich in Deutschland Technikwissenschaft, Computerei und Physik lernte, prägte mich in Frankreich die Erfahrung mit dem Diskurs.
Berufstätigkeit in Dresden. Teamleitung in der Mikroelektronik, Forschungsleiter. Das bestimmende Thema war und ist: Physik/Technik/Information und neue Resonanz.
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So lernte ich Gerald Hüther kennen (www.gerald-huether.de). Er stammt aus der ehemaligen DDR und flüchtete in die Bundesrepublik. Ich empfand ihn sofort als Gegenpol zu den nach Bestimmtheit strebenden, zumeist aus dem Westen stammenden Neurowissenschaftlern. Nach einigen gemeinsamen Fachveröffentlichungen stellen wir die Ergebnisse nun in diesem deutschsprachigem Text vor.
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Über dem allen steht meine Familie, meine Frau. Sie ist gelernte Romanistin - plötzlich war auch das Erlernen der französischen Sprache ein einfaches Spiel. So sind auch unsere beiden Kinder in Frankreich geboren.
Panzer
mit gehäkelten Tüchern verkleidet. Ein Bild von einem guten Freund, Falk. Meinen Zivildienst absolvierte ich im Labor der Chirurgie der Universitätsklink Heidelberg. Ein weiterer Prägungspunkt meines Lebens - Heiner Schmidt-Gayk, Professor der Medizin, Leiter des Labors der Chirurgie und Befürworter des Zivilidiensts, sowohl aus praktischen als auch gesellschaftlichen Gründen.
Heute bin ich der Meinung, dass der Zivil- oder ein anderer Ersatzdienst ein notwendiges Fundament zum Aufbau eines größeren Ganzen liefert, das in einer zunehmend egozentrierten Gesellschaft immer mehr verloren geht. Wenn der Bildungsweg direkt von der Schule in einen rentenversicherungspflichten Beruf führt, mit definiertem Eintrittsdatum in die Rente, fällt die Tätigkeitswahl des Menschenlebens zu stark in die deterministische Trias: Geburt - Leben - Tod.
Dabei gibt es den Tod nur im deterministischen Weltbild. Er tritt dort als entblößter Panzer auf.